fit fürs Leben Kollege Ritterhude

 


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Fasten

hat eine lange Geschichte und wir finden Hinweise darauf in den Schriften der großen Weltreligionen und in alten Überlieferungen. Im Koran genauso wie in der Bibel.

Christus und Moses fasteten 40 Tage und Nächte in der Wüste, um sich zu reinigen. Die Mohammedaner kennen den Ramadan. Mohammed sagt: "Beten führt auf halbem Wege zu Gott, Fasten bringt uns an die Tür des Himmels."

Die ägyptischen Pharaonen fasteten vor großen religiösen Festen mehrere Tage.

Die Pythia von Delphi durfte das Orakel erst nach einer Fastenreinigung von 24 Stunden befragen.



Zum therapeutischen Wert des Fastens prägte Hippokrates das Wort: "Füttert man den Kranken allzu üppig, so füttert man die Krankheit."


Viele Bücher sind seit dem letzten Jahrhundert zum Thema Fasten von Therapeuten wie Dr. John Tilden, Dr. Norman Walker, Dr. Herbert M. Shelton und in Deutschland durch Prof. Arnold Ehret, Dr. Buchinger, Dr. Mayr u.v.a. m. veröffentlicht worden.

Warum Fasten?

Fasten stellt eine physiologische Ruhepause dar, und um diesen Punkt näher zu verdeutlichen, sollten wir uns mit den körpereigenen bioenergetischen Prozessen befassen.

Wenn wir Nahrung zu uns nehmen, so haben wir zunächst den einleitenden Prozess der Nahrungsaufnahme des Kauens und Schluckens, woraufhin die Nahrung von der Mundhöhle in den Magen gelangt, wo sie weiterverarbeitet wird, sowohl chemisch durch die Magensäfte als auch durch Muskelkontraktionen.

Nach einigen Stunden Aufenthalt im Magen gelangt die Nahrung in den Zwölffingerdarm, wo sie weitere mechanische und chemische Verarbeitungsprozesse durchläuft, bevor sie den Dünndarm erreicht, wo sie absorbiert werden kann.
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